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2 Wochen der Westküste entlang

Montag 9. April 96 Reisetag

Morgens um 8.00 Uhr steht mit unterwürfigem Blick Krümel vor meiner Tür und fragt mich, ob er mir wohl den Koffer hinuntertragen dürfte. Meiner guten Laune hatte er es zu verdanken, dass ich ihm seinen Wunsch gewährte. Gemeinsam mit Seppi chauffierte er uns zum Flughafen, wo er uns dann auch ein Kaffee spendierte. Danach begann das lange warten auf den Rest unserer Reisegruppe. Als sie endlich eingetroffen waren (d’Henne sogar gekämmt) machten wir uns ans einchecken. Es ging eigentlich alles gut, ausser das sich drei Fräuleins um den Sitzplatz von Henne kümmern mussten.Während dem Flug wurden uns 2 Filme (Sabrina, The American President) gezeigt, Seppi sprach sein erstes Englisch : ” Sugar, please ! ” , die Verpflegung war gut und d’Henne musste ausprobieren wieviel Alkohol wusste natürlich nicht, wieviel Alkohol sie in der Höhe verträgt. (Nicht so viel wie auf dem Boden).11 Stunden später setzten wir unsere verschwitzten Füsse zum ersten mal auf amerikanischen Boden. Nach der ersten kritischen Situation mit der englischen Sprache am Zoll, wurden die beiden bestausehendsten Personen auf dem Flughafengelände, Seppi und ich, noch ein bisschen genauer unter die Lupe genommen. Aber wir haben die Situation mit Bravour gemeistert und konnten so Washington nach 2 Stunden wider verlassen.Im Flug nach Seattle bekamen Rögi und Michi unverdienterweise einen Logenplatz, das Essen liess bedenklich nach und aus dem Fenster sah man vor lauter Nebel sowieso nichts. Beim Film “Jumanji” konnte Robin Williams kein Deutsch und so landeten wir nach 5 langen Flugstunden im nächtlichen Seattle/Tacoma.Am Flughafen wurden wir von Beni (hatte bedenklich zugenommen) natürlich zu spät abgeholt und nachdem wir beim Autoverleih sehr viel Zeit verloren hatten, stürzten wir uns ein erstes mal in den amerikanischen Strassenverkehr. Bei den Gasteltern von Beni wurden wir herzlich mit Pulverguetzli empfangen und schlossen danach dem ersten Tag mit einem grossen Bier ab.

Dienstag 10. April 96 Seattle/Tacoma

Nachdem wir richtig ausgeschlafen hatten, wurden wir von Chris mit Pulveromeletten versorgt so dass wir gestärkt und mit viel gesunden Sachen im Bauch nach Bellevue fuhren um den Arbeitsplatz von Beni, Chris und Ruben zu begutachten. Nach dieser sicher stündigen Besichtigungstour pflanzten wir unsere (noch) geschmeidigen Hinterteile in das nächste Restaurant wo es riesen Hamburger gab. D’Henne bestellte einen Cheese-Burger ohne Käse und ich ein Alaska-Beer was nach allem möglichen schmeckte nur nicht nach Bier.Am Nachmittag machten wir einen Verdauungsspaziergang durch Seattle, drückten unsere Nasenspitzen im Space Needle (höchste Gebäude in Seattle) an die Fensterscheiben und beäugten das bunte treiben aus der Höhe.Beni’s Kolleg Ken entführte uns zu koreanischem Food (wir durften mit den Händen essen), und führte uns dann in eine Bowlinganlage, wo Eriko und Tomomi schon auf uns warteten. Währendem die beiden Girls Benis Herzchen zum hüpfen brachten, suchte Seppi mehrere Minuten verzweifelt die Toilette. Auf der Heimfahrt wurde uns noch ” Seattle by Night ” präsentiert, was unsere Kameras zum klicken brachte.

Donnerstag 11. April Fahrt nach Vancouver

Da Henne noch einen Morgenlauf brauchte (das war ein Witz), kamen wir erst am Nachmittag im verregneten Vancouver an. Durchnässt wurde auch die Stadt abgelaufen, wobei wir vorallem von Kaufhaus zu Souvenier-Shop gelaufen sind. In einem Strassencafé sah dann Seppi seine Traumfrau, doch leider lief unser Reisegruppenführer daran vorbei, wie auch an so vielen anderen Sachen, die er uns eigentlich zeigen wollte.Nachdem wir fein diniert hatten, machten wir uns auf den Weg eine Bar zu suchen. Nach langem suchen erspähte Seppi sein Parfum in einem Schaufenster, und währendem er sich an diesem Ereignis noch erfreuen konnte, fanden wir schliesslich eine Bar in der ” Gastown “. Bei ein paar Bieren verging die Zeit ziemlich schnell, so dass wir uns noch Vancouver bei Nacht gönnten.Vor dem Hotel angekommen wollten Michi, Seppi und Beni noch nachschauen ob es auch Namensvetter in Vancouver gab. Wir anderen begaben uns ins Hotelzimmer, wo wir uns in unseren Betten genüsslich einkuschelten und auf Seppi’s coolen Spruch warteten : “Händ ier ä kei Sex?”, Auch als es dunkel war, merkte man, das Seppi’s Gedanken beim weiblichen Geschlecht sind. Vielleicht die Traumfrau aus dem Strassencafe oder ob jetzt die von Beni angekündigte Finnin uns begleitet. (Träum süess, Seppi).

Freitag 12. April Vancouver – Oregon

Am Morgen zeitig aufgestanden, stärkten wir uns mit einem kräftigen Frühstück. Nachdem wir unsere Köpfe im feuchten Vancouver ein bischen gedreht hatten, genossen wir eine Führung durch das Hockeystadion der Vancouver-Canucks. Währendem in der multifunktionellen Halle (Hockey, Basketball, Konzerte usw.)gerade die Basketballer, die Vancouver-Grizzlys trainierten, erfuhren wir das ein Logenplatz schlappe 120’000 bis 150’000 $ kostet. Nach so grossen Zahlen suchten wir das Hard Rock Café, wo wir einen normalen Milch Shake genossen.Auf dem Weg nach Süden wurde dann Seppi aus seinen Träumen gerissen, die Finnin gab uns einen Korb. So war dann auch seine Begeisterungsfähigkeit im Olympic National Parc gering, so dass er uns seinen Unmut mit der trockenen Aussage : “Häts da nume Bäum ?”, mitteilte.Um 23.00 Uhr erreichten wir das kleine Städtchen Cannon Beach, wo wir uns in einem kleinen Hotel einnisteten. Da wir noch den Highway Staub hinunterspülen wollten, machten wir uns auf die Suche, nach einer Beiz die noch geöffnet war. Alles geschlossen, so machten wir noch einen kleinen Strandausflug. Doch ausser dem Rauschen gab es nicht viel zu sehen, trotzdem meinte Bein seufzend : “Et Däne isch Japan”.

Samstag 13. April Orgeln – California

Mövengekreische und frische Meeresluft holte uns aus den Federn. Da es in dem kleinen romatischen Nest für uns Profi Touristen nicht viel zu sehen gab, wendeten wir uns direkt der Verpflegung zu. Waffeln, Bananen, Erdbeer-Confi, viel Schlagrahm und Milchshake. Bei diesem Anblick wagte sich sogar ein Waschbär auf die Terasse, um uns bei dieser schweren Aufgabe zu beobachten.Auf dem Weg nach Portland gab es wieder nur Bäume zu sehen und bei Seppi klappte es mit Photographieren immer noch nicht so wie es sollte. Jedesmal wenn er den Biberbefall photographieren wollte, waren Bäume oder sonst was im Weg, oder dann bediente Michi den Scheibenwischer. In Portland angekommen widmeten wir uns nach langer suche vonHockeyartikeln wieder dem Essen zu. In einem grossen Center suchte sich jeder an einem der vielen Food-Stände seine Mahlzeit. Mit gefülltem Tablet trafen wir uns wieder an einem der Tischchen, wo wir Henne angegeben haben, sie habe Affenfleisch auf dem Teller.Nachdem sich Hansruedi dem Gemüse gewidmet hatte fuhren wir weiter richtung Süden. nach einem Kaffeehalt in Eugene, erzählte uns Beni, dass es in Californien Zonen gäbe, wo man den Abfall aus dem Fenster schmeissen könne. Nach dem Nachtessen war Seppi schon ganz aufgeregt, “dä Güsel zum Feischter us schmeisse”, er konnnte nicht mehr warten und als wir dann endlich auf kalifornischen Strassen fuhren, war es schon so dunkel, dass man gar nichts mehr sehen konnte. Aber Seppi liess sich nicht lumpen und schmiss alles aus dem Fenster was er finden konnte. In Redding angekommen, führten wir unserem Körper noch Kalorien in flüssiger Form zu, und beobachten Beni und d’Henne, wie sie 2 amerikanische “Jöggeler” besiegten, wobei Beni’s Kopf auf gleicher Höhe wie das Spielfeld war.

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Sonntag 14. April weiter Richtung San Francisco Nach einem kräftigen Frühstück, setzen wir uns wieder in usnere blechernen Begleiter und fuhren auf dem Highway Nr. 5 Richtung Süden. Nach 2 Stunden anstrengender Autofahrt beendeten wir einer grossen Familienpizza das Leben, und ereichten einige Zeit später Oakland. Über die Bay Bridge erreichten Frisco, wo wir am Pier 39 den Seelöwen beim Sonnenbad zuschauten und Alcatraz aus der Ferne betrachteten. Nach einem Fussmarsch durch Frisco meldete sich der Magen ein weiteres mal und so landeten wir wieder im Hard Rock Cafe. Nachdem die Motel suche sein Ende gefunden hatte, setzten wir unsere stinkenden Füsse in den kalifornischen Sand. Nach dieser Wohltat überfuhren wir die Golden Gate Bridge nach Sausalito. Bevor es zum Nachtessen ging, bestiegen wir einen Aussichtspunkt wo wir “Frisco by Night” bestaunten. Nach dem super Nachtessen mit europäischen Preisen kehrten wir zurück nach Frisco, wo wir in einem Hochhaus die Aussicht geniessen wollten. Da wir zu spät waren, kehrten wir in unser Hotel zurück, wo wir mit einem Hotelfilm friedlich einschliefen.
Montag 15. April San Francisco / Yosemite Da uns ein gesundes Frühstück erwartete (süsse Schnecken so viel man wollte), hüpften wir schnell aus unseren Betten und besprachen unser weiteres treiben. Als dies geklärt war starteten wir unser grossen Einkaufsbummel. Ohne Auto! 13 paar Hosen wurden gekauft, und noch viele mehr anpropiert. Aber Beni gab zu jedem paar sein OK, und so verliessen wir dies Geschäft mit glücklichen Gesichtern. Danach schickten wir Beni los, ein paar Briefmarken zu besorgen. Inzwischen deckten wir uns mit Unterwäschen im ROSS ein und warteten und danach die Füsse in den Boden bis unser Reisegruppenführer endlich wieder auftauchte. Da Kultur auch sein musste, bestaunten wir noch die Viktorianischen Häuser bevor wir uns in Richtung Landesinnere machten. Über Berg und Tal, Tal und Berg, einspurig und zweispurig fuhren wir Richtung Yosemite. Während der Fahrt besuchten wir noch einen ausgewanderten Holländer, der uns mit seinen “Holzzoggeli” seinen Hof zeigte. So wurde Seppi’s Wissensdurst gestillt und wir widmeten uns dem letzten Pass, vor unserem Ziel. Auf dem “Gipfel” angekommen, wurden Seppi und Beni während dem tanken von 2 einheimischen Augenpaaren erfasst. Der Versuch, den Kontakt zu vertiefen schlug leider fehl und so quartierten wir uns ein Dorf später, in Groveland in einem super, aber verwarlosten Hotel ein. Nach einer halben Stunde am Fernseh “umechnöpfle” brachte Seppi sogar ein Bild zustande und so konnte Beni sich wieder einmal in den Schlaf schauen.
Dienstag 16. April Yosemite im Regen Diesesmal weckte uns Mutter Natur mit ihrer feuchten Seite. So liefen wir im Regen zu unserm “Zmorge” Standort (d’Henne isch gfahre) und verpflegten uns im Trapper ähnlichen Stil. Frisch gestärkt setzten wir uns ins Auto und fuhren in den Yosemite National Park ein. Es regnete immer noch aus allen Löchern, aber wir als waschechte Schweizer trotzten diesem Regen und machten uns zu Fuss auf die Suche nach dem riesen Baum. Endlich gefunden, gab es die obligaten Fotos und dann schnell wieder zurück zum Auto, das wir zu einem Trocknungsraum umfunktionierten. Als dann auch noch Nebel aufkam, machten wir kehrtum richtung Monterey. Dort angekommen quartierten wir uns ein, zogen in die Stadt um den Frust herunter zu spühlen. Wir hatten es dann auch ziemlich lustig, haben viel gesungen und gelacht, und das Resultat des Abends sieht man an der Haarfarbe einiger Reisenden.

Mittwoch 17. April San Diego

Da am Vorabend nicht nur die Haarpracht, sondern auch Stirn, Ohren und Hals gefärbt wurden, schauten einige von uns etwas verdutzt in den Spiegel. Bevor wir uns auf den verregnete Route 1 machten, wurde noch der obligatorische McDonald’s Food vernichtet. Unterwegs konnten wir noch ein Rudel Seelöwen beobachten, aber das war auch schon das einzig bemerkenswerte der berühmten “Route 1”. Am Abend in San Diego angekommen machten wir uns sofort wider ans einckecken. Danach gönnten wir uns noch “Bettmümpfeli”. Dort bestellte ich so schnell und cool, das Seppi nicht mehr aus dem staunen heraus kam, und nur noch stagelte : “Das nim ich au”. Den sehr exquisiten Käsekuchen mit Schlagrahm spühlten wir mit einem Milchshake hinunter und machten uns sodann auf den Weg ins Bett.

Donnerstag 18. April San Diego / Tijuana

Tagwache, Frühstück im Burger King und sofort in den Zoo. Im Zoo liefen wir so viel wie noch nie und endlich schien auch die Sonne. Nach dem sehr eindrücklichen Zoo, der leider sehr viel Baustelle war, durften wir ins Hard Rock Cafe einen Milch Shake bestellen. Da wir den ganzen Tag so brav waren, führte uns unser Reisegruppenführer zur Belohnung in ein Motel mit Whirlpool. Nachdem wir unsere Taschen auf’s Zimmer gebracht hatten, fuhren wir bis an die Grenze, und von dort weiter mit dem Bus nach Tijuana. Kaum steckten wir unsere Nasen in die mexikanische Luft, wurden wir von einem dutzend Mexikanern empfangen, die uns in Ihre Püffer schleppen wollten. Aber da ein Teil von uns von Gran Canaria abgehärtet war, meisterten wir diese Situation meisterlich (obwohl GC nicht’s gegen das war). Nach einer kurzen Besichti-gung der verschiedenen “Lädeli” bekamen wir auch die grosse Armut zu spühren, die in diesem Land herrscht. Auf dem Trottoir und auf den Strassen lagen Obdachlose, Mütter mit ihren Kindern bettelten uns an und kleine Mädchen versuchten uns Kaugummis zu verkaufen. Da unser Magen schon seit langer Zeit knurrte, widmeten wir uns wieder dem Essen. In einem Restaurant wurden uns eine feine aber sehr scharfe Vorspeise vorgesetzt, die wir sofort mit Margheritas herunter-spühlten. Ohne weitere Pause ging es zum Hauptgang über, von dem ich immer noch nicht weiss, was es war. Nach einem kurzen Abendspaziergang ging es wieder zurück an die Grenze, wo uns die US Army noch ein bischen filzte, uns dann aber doch zurück in die Staaten liess. Dort sollte es eigentlich noch eine Hafenführung von unserem Reisegruppenführer geben. Da es bei dem “sollte” blieb, gab es dafür einen Downtown-Marsch. Im Motel angekommen stürzten wir uns in den Whirlpool, wo wir zuerst ein Liebespaar vertrieben und ein bischen Zeit verbrachten.

Freitag 19. April Las Vegas

Eine lange Autofahrt stand uns bevor, deshalb stärkten wir uns mit einem kräftigen Frühstück. Nach ein paar Stunden Wüste erreichten wir beim ersten Eindunkeln Las Vegas. Nach dem staunen über die vielen Lichter begann die harte suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Nach langer Suche fanden wir unsere Betten in einem Stundenhotel, wie sich später herausstellte. Nach einer kleinen stärkung stürzten wir uns auf die Sehenswürdigkeiten. In Caesers-Palace die griechischen Götter, vor dem Treasure-Island versenkten die Piraten die Engländer. Nach diesem Spektakel bestaunten wir die Pyramide (Luxor) von innen, und versuchten gleichzeitig unser Glück an den Spieltischen. Nachdem sich d’Henne und ich in dieser coolen Runde eingelebt hatten (gegenüber von uns sass ein Silikonwunder), stellte sich heraus, das wir mit einem Aargauer den Tisch teilten. Um den Abend noch abzurunden, wollten sich die 6 Junggesellen (Henne) in einem Cabaret noch etwas für die Augen gönnen. Doch leider wurde das gewünschte nicht gefunden, und so schliefen wir mit unseren Vortstellungen friedlich ein.

Samstag 20. April Las Vegas – Los Angeles

Mit einem Bärenhunger quälten wir uns aus unseren Betten, in der Hoffnung in einem der vielen Spielcasinos am Buffet etwas zwischen unsere Kiefer zu bekommen. Eine riesen Warteschlange führte uns dann direkt in den McDonald’s. Beim verlassen von Vegas wollte es Hansruedi noch genau wissen. Was ist härter, die Carroserie meines japanischen Toyota’s oder die Stoosstange eines amerikanischen Chevrolets. Nachdem diese frage mit der Polizei geklärt war, fassten wir ein neues Auto und weiter ging die Reise. In der Mitte der Wüste legten wir noch einen Halt im Dennis ein, wo wir d’Sunshine kennelernten. Doch erst als sie uns die Milchshakes brachte, wurde sie ihrem Namen auch gerecht. Kurz bevor wir Eis ansetzten (es war schweinekalt), nahmen wir die letzten Meilen in Angriff. In L.A. angekommen fanden wir auch gleich am Sunset-Boulevard ein Motel was es uns erlaubte uns der abendlichen Stadtbesichtigung zu widmen. Nach einem kurzen Strandbesuch bestaunten wir die Strassenkünslter in Santa Monica. Dort stellten wir aber sogleich fest, dass sich unser Magen langweilte. Nach langem hin und her, konnte sich Seppi zu einem Sushi durchringen. Da wir nicht wussten was wir assen, schmeckte es uns eigentlich recht gut. Als dann aber unser Essen Augen und Schwänze bekam, konnte sich nur noch Beni daran erfreuen. Nachdem wir dieses etwas ungewohnte Essen mit einem Bier in einem englischen Pup ersäuften, widmeten wir uns wieder unserer zweiten Hauptbeschäftigung neben dem Autofahren, dem schlafen.

Sonntag 21. April Letzter Tag

Die Sonne weckte uns und führte uns an den Melrose-Avenue, wo wir uns ein teures Frühstück gönnten. Da Seppi unser Auto an der falschen Strassenseite parkierte, bekamen wir auch noch einen Strafzettel der auch prompt bezahlt wurde (Leider ging das Geld irgendwo zwischen uns, Benni und der Polizei verloren, so dass wir auch in der Schweiz noch Mahnungen bekamen). Nachdem wir die Venice Beach zweimal abgelaufen sind, fand Seppi, er müsse jetzt noch ein bischen “la ga la”. Bei dieser Gelegenheit entschloss sich Michi auch noch etwas nach Hause zu nehmen, “en Sunnebrand”. Nach diesem heissen Strand erlebnis, unterstützten wir noch die amerikanische Souvenier-Industrie und dann ging es darum, welches die richtige Highway-Ausfahrt ist, für den Flughafen. Irgendwann fand dann usner Reisegruppenführer doch die richtige was uns direkt zur Reception führte. Diesesmal wurden sogar unsere Koffer getragen und so gönnten wir uns ein letztes mal chinesischen Essen auf amerikanischen Boden.

Montag 22. April Heimreise

6 Uhr morgens, aufgestanden. Duschen und dann schnell auf den Flughafen, einchecken, Verabschiedungs-zeremonie von unserem Reisegruppenführer und sofort ins Flugzeug nach Washington. In Washington gab es noch 2 Stunden Aufenthalt, im Flugzeug sitzend nochmals 1 Stunde, da die Flughafenmechaniker ja auch beschäftigt sein müssen und dann hob er endlich ab Richtung Zürich. 9 ½ Stunden später hatte uns die Schweiz wieder. Einige von uns hatten noch einen Durchfall mitgenommen, aber sonst waren es super Ferien.